ZeitEnergie: Wo leben wir eine Lüge?

Der Monat Juni hat es in sich. Am 6. Juni war der Mond voll und seither befinden wir uns in einer sechswöchigen Phase in der sechs Planeten rückläufig sind. Kari Samuels schrieb am einen Tag nach dem Vollmond: "Schnallt euch an. Die nächsten sechs Wochen werden zu den Tagen mit den meisten Veränderungen gehören, die Sie in Ihrem Leben erleben werden. Es wird eine bewusstseinserweiternde, augenöffnende, herzerweiternde und manchmal herzzerreißende Reise werden".

Tja, das kann ich nur unterschreiben, und in typischer Manier begann für mich der Prozess schon etwas früher, sodass ich zum Vollmond ein kraftvolles Ritual durchführen konnte, das mir half nochmals Altes loszulassen, damit für das Neue Raum entstehen kann. Bei dem Alten handelte es sich um Themen, die ich längst abgehandelt glaubte. Eine recht lapidar erscheinende Situation in meiner Arbeit führte mich bei näherem Hinschauen nicht nur zurück in die Kindheit, sondern deckte zusätzliche Themen auf, von denen ich nicht wusste, dass sie existierten! Ich brauchte tatsächlich einige Zeit, um das zu verdauen und zu verarbeiten, konnte es aber Göttin sei Danke mit dem Vollmondritual ziehen lassen.

Im Rückblick wird mir bewusst, dass eine sehr spannende Sache, die vorher geschehen war, ganz maßgeblich dazu beitrug, dass ich eine mir bisher unbekannte Verletzung aufdecken und verabschieden durfte, und genau aus diesem Grund schreiben ich diesen Eintrag.

Dass wir uns in unserer spirituellen Entwicklung zu höherem Bewusstsein hin immer wieder wie eine Zwiebel schälen ist ja an sich nichts Unbekanntes. Doch in diesem Fall scheint es, dass der Erhalt eines neuen Seelenfragments diesen Prozess in Gang setzte, ja vielleicht sogar erst möglich machte.

Mitte Mai hatte ich mich nichtsahnend in ein Channeling mit einer befreundeten QHHT-Kollegin begeben, um weitere Informationen zu meiner Arbeit zu erhalten. Wir hatten festgestellt, dass es sich leichter Channeln lässt, wenn die andere die Fragen stellt und dazu noch in der Lage ist, einen sehr hochschwingenden Raum zu halten. Ich freute mich sehr und war schon ganz gespannt, was ich alles erfahren würde. Ich hatte ja keine Ahnung, was kommen würde :-)).

Ich fand mich ganz schnell in einem heiligen Raum wieder und hier wurde mir in einer Zeremonie, die mit Worten kaum zu beschreiben ist, ein Seelenanteil einer aufgestiegenen Meisterin gegeben. Dies war schon in einem Channeling vor längerer Zeit angekündigt worden, doch hatte ich es total vergessen. Es war ein überwältigendes Erlebnis, und mehr noch … es war total anstrengend. Zum Thema "Seelenfragmente" werde ich einen gesonderten Beitrag schreiben, doch sei kurz erwähnt, dass dies in der jetzigen Zeit nicht außergewöhnlich ist.

Es dauerte fast drei Wochen bis mein physischer Körper sich mit der Veränderung in der Lichtkörper-Struktur angefreundet hatte. Zum einen hatte ich merkwürdige Symptome und zum anderen hatte ich auch einen gewissen inneren Widerstand, denn ich wusste instinktiv, dass mit diesem Geschenk auch eine Verantwortung kam, die meine Arbeit betraf. Ich war etwas ausgehebelt in dieser Zeit und hatte das starke Bedürfnis, mich von allem zurückzuziehen und meine Kontakte so weit wie möglich einzuschränken.

Und als ich glaubte, endlich durch zu sein, brach das besagte Thema aus meiner Kindheit über mich herein und forderte mich nochmals zur Innenschau auf. Durch den Austausch mit meinen Guides und dem Sophia-Kollektiv wurde dann klar, dass die durch das neue Seelenfragment erhöhte Schwingung in meinem Lichtkörper es erst ermöglicht hatte, dass nun der Scheinwerfer meines Bewusstseins dieses alte Thema erhellen konnte! Dies und einige weitere Aspekte sind der Grund für den Austausch von Seelenfragmenten, welche in der kommenden Zeit eine wichtige Rolle im Aufstiegsszenario jedes Einzelnen spielen werden.

Was ich erlebt habe spiegelt sehr genau die momentane Zeitqualität wieder, denn als Resultat des Prozesses begann ich Dinge in meinem Leben in Frage zu stellen, die ich als beschlossene Sache wahrgenommen hatte. Plötzlich stand, und steht noch immer, alles mögliche auf dem Prüfstand. Die Frage, "was will ich wirklich, wirklich" und wer oder was will hier seinen Willen haben? bis hin zu "wo lebe ich tatsächlich meine Wahrheit" und "was muss ich tun, um mich selbst ganz und gar authentisch zu zeigen"? All diese Fragen stehen im direkten Zusammenhang mit den Energien, die gerade jetzt durch die kosmischen Konstellationen, Solarstürme und magnetischen Bewegungen im Erdinneren aufgewirbelt werden.

Meine Wahrnehmung ist, dass wir ultimativ auf die Frage hingeführt werden, wo wir eine Lüge leben. Wo sind wir nicht uns selbst … wo schliessen wir Kompromisse, die uns nicht gut tun, damit es anderen besser geht … wo sprechen wir nicht unsere Wahrheit aus und stehen dafür ein … wo verharren wir in Situationen, die uns schon lange nicht mehr dienlich sind, weil wir uns nicht getrauen, einen Schritt ins Ungewisse zu wagen?

Eine Art verspäteter Frühjahrsputz auf geistiger Ebene steht an, dem wir nicht wirklich entgehen können.

Und das ist gut so. Schmerzhaft wird es nur dann, wenn wir uns dagegen wehren - ich bin dafür das beste Beispiel (!). Wenn wir geschehen lassen und bereit sind, uns auf die zukünftige Version unseres Selbst einzulassen, wird es leichter.

Und wenn wir das Vertrauen aufbringen können, dass alles immer zu unserem höchsten Wohl geschieht, dann uns in Dankbarkeit üben, für alles was ist, dann besteht die Chance, dass wir wie auf einem Wolkenschiff durch diese Zeit von Herausforderungen unserem Paradies entgegen segeln.