Vom Nichtstun und dem richtigen Zeitpunkt

Es ruckelt und zuckelt wohl gerade überall. Immer mehr Nachrichten erreichen mich im Moment, die von ähnlichen Inhalten geprägt sind wie das, was sich in meinen Sitzungen widerspiegelt.

Viele fühlen sich ganz schön durchgeschüttelt. Alte Werte brechen weg, plötzlich steht alles in Frage … der Job, der Partner, der spirituelle Weg, das Leben an sich. Das Herz rast oft während der Körper insgesamt ganz schön erschöpft scheint und der Kopf nicht einsortieren kann, was hier geschieht. In den vergangenen Tagen habe ich vermehrt gehört, dass sich so etwas wie Verwirrung einstellt. Manche müssen sich von den sozialen Medien zurückziehen und sich eine gewisse Zeit isolieren, weil sie das Gefühl haben, entweder nicht im Körper zu sein und Erdung zu brauchen während andere spüren, dass sie sich vor den kollektiven Energien schützen müssen.

Es scheint, als seien die Gefühle auf Drogen. Emotions on steroids. Alles scheint verstärkt. Am Morgen verlangsamt, verwirrt und etwas chaotisch desorientiert, am nachmittag super toll und alles rosig und am Abend schwermütig oder gar verzweifelt. Oder andersrum und in beliebiger Reihenfolge in unterschiedlicher Qualität. Und alles ganz ohne offensichtlichen äußeren Anlass, oder wie?

Um die Worte meiner lieben Freundin Uta zu benutzen: "Was da los?"

Naja …



Der Aufstieg ist los

Wir befinden uns in den Anfängen des kollektiven, planetaren Aufstiegsszenarios, dem großen Shift. Die Energien, die von oben, unten und sonst wo her auf uns einströmen beeinflussen unsere Energiekörper, was sich wiederum auf unser Nervenkostüm, Gehirn und Herzzentrum auswirkt. Und so leid, wie Du es bist, es zu hören, so leid bin ich es, es zu schreiben, denn es zu wissen ist eine Sachen, aber zu wissen, was damit zu tun ist, ist eine gaaaanz andere. Mehr zum Tun später, aber erst einmal ein paar Gedankenansätze …

Es trennt sich gerade die Spreu vom Weizen, und obgleich dies nicht wertend gemeint ist, finde ich es eine passende Metapher für das, was gerade auf diesem Planeten geschieht. Die Trennung, die von vielen als ein schreckliches, von den Eliten bewusst herbeigeführtes und gefördertes  Szenario angesehen wird, ist eine unausweichliche Tatsache, der wir uns früher oder später stellen müssen.

Nun werden die Seelen, die den Aufstieg machen, von denen getrennt, in deren Seelenplan dies nicht vorgesehen ist. Letztere werden alle möglichen Wege finden, ihren Körper zu verlassen, sodass die Seele auf einer anderen Ebene den für sie vorgesehenen Einweihungsweg weiter beschreiten kann. Nichts und niemand ist hier Opfer, und sterben tut sowieso niemand. Auch wenn es schwer ist, sollten wir uns eines vor Augen halten: die nächsten beiden Jahre auf diesem Planeten werden energetisch sehr fordernd und für viele sehr anstrengend werden. Zieht sich jetzt eine Seele aus der derzeitigen Inkarnation zurück, dann tut sie dies, weil sie weiß, dass der Mensch diesen Herausforderungen nicht gewachsen wäre. Somit ist der Übergang und Neubeginn woanders zu seinem höchsten Wohl. Und das gilt es zu akzeptieren und zu respektieren.

Die Situation, der die aus der Matrix erwachten Menschen momentan ausgesetzt sind, ist unglaublich schwierig, und ich glaube tatsächlich, dass vielen von uns die direkten Auswirkungen dessen, was wir seit eineinhalb Jahren tagtäglich bewusst wahrnehmen nicht klar sind.

In den vergangenen Wochen ist das Wort Panoptikum zunehmend zu meinem neuen Lieblingswort mutiert, auch wenn es leider mit keinen positiven Emotionen einhergeht. Ich empfinde das, was ich um mich herum wahrnehme immer mehr als total entgleist und das in einem Maße, dass es mir die Sprache verschlägt und ich beim Erklären der Lage die Worte fehlen, auch wenn ich sehr, sehr gut verstehe und lesen kann. Und doch … es gibt Momente, da fühle ich mich der Schockstarre gefährlich nahe. Ich vermute, dass es vielen, die hier lesen ähnlich geht!

Die kollektive Situation, in die wir 24/7 eingebettet sind, macht etwas mit uns, ohne, dass wir uns dessen voll bewusst sind. Ja, unsere eigene Schwingung spielt dabei eine große Rolle, und wie tief jeder einzelne noch immer mit dem Kollektiv verbunden ist auch, doch dazu mehr am Ende dieses Posts. Was also tun?



Was, wenn es nichts zu tun gibt?

Jedenfalls nicht im Außen. Unsere Einflussnahme auf die Geschehnisse im Außen ist begrenzt. Wir können unsere Mitmenschen nicht Aufwecken, indem wir ihnen eins über die Rübe ziehen, auch wenn unsere Hand oftmals verdächtig in der Jackentasche zuckt. Wir können keine Politiker austauschen, nicht das RKI in die Luft sprengen und schon gar nicht den Vatikan in Brand stecken, auch wenn es noch so schwer fällt. Alles was wir tun können ist uns auf uns konzentrieren und dort nach dem Rechten sehen. Die meisten von uns sind noch immer in der Sichtweise gefangen, dass wir gerade wenn so vieles hochkocht, auch vieles bearbeiten müssen. "Da hab ich wohl noch ein Thema" höre ich oft, oder "Da bin ich wohl noch im Resonanz und darf nochmal hinschauen". Echt?

Mehr muss ich nicht sagen. Eine kurze Gegenfrage reicht: "wirklich?" und mein Gegenüber kommt schon ins Stottern, denn tief im Inneren weiß sie schon, dass nichts von dem stimmt, was sie sich da gerade einredet.


Was, wenn alles gut ist, wie es gerade ist, und alles sein darf, ohne dass es beackert oder "weg gemacht" werden muss?

Immer öfter falle ich zur Zeit auf die Weisheiten meines SufiLehrers zurück. Ein wahrer Mystiker gab er seine Lehren nie direkt weiter, sondern immer auf indirektem Weg, entweder in eine Geschichte verpackt oder auf eine Art, dass man nicht so genau wusste, auf was sie abzielten. Dabei wurde das Ego voll verarscht, denn ihm wurde nichts geboten, woran es sich festhalten oder gar definieren konnte. Je weniger der Schüler wusste, desto besser.

Über die Jahre hinweg konnte ich ein gängiges Thema bei der vorwiegend weiblichen Schülerschaft meines Lehrers beobachten: die meisten Frauen zogen irgendwann in Erwägung, sich von ihren Männern zu trennen. Sie wollten ein spirituelleres Leben führen, statt sich ständig von ihren Angetrauten ausbremsen zu lassen. Ich vermute, dass die Frage, "soll ich mich von meinem Mann trennen" ihm mit der Zeit die Gehirnwindungen lähmte, wenn er sie hörte, so oft kam sie auf.

Doch seine Antworten waren so gar nicht, was die Ladies hören wollten. Er umging es immer, eine direkte Antwort zum Thema zu geben, stattdessen stellte er die Fragesteller vor Herausforderungen anderer Art. Sie sollten sich auf den Atem konzentrieren, zehn Mal am Tag dieses oder jenes Mantra aufsagen, mit dem Mala ein bestimmtes Gebet sprechen oder was auch immer … und wie gute Schüler so sind, folgten sie demütig seinen Anweisungen.

Was geschah? Nichts im Außen, aber jede Menge im Inneren. Alles, was er ihnen sagte trug dazu bei, dass sie sich selbst und ihrem Herzen näher kamen und dass sie, mit der Zeit, tiefer und tiefer in die bedingungslose Liebe rutschten. Gleichzeitig waren diese Hausaufgaben eine Ablenkung von dem, was sich der Kopf als so enorm wichtig ausgedacht hatte und somit wurde das Ego stetig und schleichend unterwandert und schachmatt gesetzt.

Heute, viele Jahre später, hat sich keine einzige dieser Frauen von ihrem Partner getrennt. Sie sind meines Wissens alle glücklich verheiratet und unserem Lehrer dankbar und demütig ergeben. Ohne sich dessen bewusst zu sein lernten sie die Macht der bedingungslosen Liebe kennen, denn wenn wir diese Kraft in unserem Herzen aktiviert haben, ist es vollkommen gleich mit wem wir verheiratet sind, welche Tätigkeit wir ausüben, oder was sich im Außen abspielt. Dann ist alles so gut wie es ist, weil wir eins sind mit unserem göttlichen Selbst und allen Widerstand gegen das, was ist, abgebaut haben.

Was wäre also, wenn alles, was jetzt gerade ist, gut und richtig ist, wie es ist? Und was wäre, wenn wir es schaffen würden, alle Widerstände abzulegen und uns allem was ist vollkommen hinzugeben?

Kämpfen ohne zu kämpfen, wie Mutter Maria gestern in der Einweihungskammer sagte, als sie meine wundervolle Klientin besuchte, die von ihr eine Übertragung erhielt. Das Thema Übertragung könnte auch bei der momentanen AchterbahnFahrt eine Rolle spielen, wenn auch etwas anders gelagert als bei den Händen von Mutter Maria.


"Shedding" fliegt nicht an uns vorbei

Tatsächlich haben wir es mit einer Übertragung zu tun, und nicht mit Shedding im klassischen Sinne. Das Ergebnis bleibt das gleiche. Viele sind betroffen und leiden unter den Auswirkungen, oftmals ohne sich dessen bewusst zu sein. Depressive Zustände, Schwermut, negatives Kopfkino, Ängste, Energielosigkeit, Erschöpfung, nicht klar denken können, Vergesslichkeit und viele andere Auswirkungen beeinflussen uns womöglich mehr, als wir annehmen. Nimmt man noch das "himmlische Sprühen" dazu und die Nanopartikel, die durch die Atmosphäre surren und uns für alle möglichen elektromagnetischen Einflüsse empfänglich machen, dann darf man sich die Frage stellen, wer eigentlich die Schumann noch braucht, um sich schlecht zu fühlen.

Dass Shedding und das leidliche Thema, das damit einhergeht zu einem enormen Druck in allen sozialen Gefügen führt, dürfte mittlerweile jeder gemerkt haben und dass die Einschläge der Thematik, sprich die Erfüllung der schlimmsten Befürchtungen, nicht spurlos an uns vorbeiziehen ist auch klar. Spaltung in allen Bereichen sind die Folge, tiefe Trennung, teilweise bis zur Ausgrenzung machen vielen von uns zu schaffen und stellen unsere psychische und emotionale Stabilität auf die Probe. Bei solch enormen Belastungen wird Shedding schon fast zur Nebensache.

Auch hier sind uns im Außen die Hände gebunden und alles, was wir tun können ist, weise Entscheidungen aus einer Intention der Selbstbestimmung und Selbstliebe heraus zu treffen, möglichst ohne dabei in den Widerstand zu gehen. Was, wenn auch hier alles ist, wie es sein soll?

Auch wenn ich zwei Themenbereiche angesprochen habe, so wissen wir doch alle, dass ich auch viele weitere hätte hinzuziehen können. Diese beiden jedoch sollen für den Moment genügen, um unsere Aufmerksamkeit in die Richtung zu lenken in die ich möchte.

Zurück in den Aufstieg.

Im Außen sind uns zum größten Teil die Hände gebunden und wir können offensichtlich nicht viel tun. Klar, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, greifen wir alle zu den Mistgabeln, die wir schon lange im Keller versteckt halten und gehen endlich raus auf die Straße. Aber was tun wir bis dahin?



Wir haben die Wahl.

Außer nichts tun und jammern, könnten wir uns mit all den ungelösten Themen in uns beschäftigen und weiterhin Schattenarbeit nach dem sogenannten ResonanzPrinzip betreiben. Das kommt sicher gut in einer Zeit in der wir sowieso schon an uns zweifeln oder gar am verzweifeln sind. Warum nicht noch ein paar Leichen mehr aus dem Keller holen von denen wir gar nicht wussten, dass sie da sind, damit wir uns noch schlechter, wertloser und noch mehr als Versager fühlen können in einer Zeit, in der wir eigentlich wissen sollten, warum und für was wir hier sind und wo wir sein wollen, wenn es denn bald hier zur Sache geht.

Oder wir könnten uns weiterhin mit Spielzeugen auf der materiellen Ebene ablenken indem wir uns mehr Fülle, mehr Wohlstand, mehr Geldfluss, das größere Haus und noch mehr erschaffen wollen. Nicht, dass das etwas schlechtes ist. Nein, ganz und gar nicht, doch wenn wir uns zuerst um unsere Schwingung kümmern, dann ist das Manifestieren um ein vielfaches einfacher.

Was wäre wenn wir im Außen alles sein ließen und unsere Schwingungserhöhung zu unserem neuen erklärten Ziel machten?

Wie die Schülerinnen meines SufiLehrers, uns auf all das konzentrierten, was uns in die bedingungslose Liebe führt, uns selbst näher bringt, unseren Lichtkörperprozess vorantreibt und unser Bewusstsein wahrhaftig erweitert. Wenn wir zurückkehrten zu uns, zu unserer Mitte, zu unserem Herzen, in die Stille, um unserem Höheren Selbst zu lauschen und unsere Geistführer wieder zu klar und deutlich hörten.

Ja, und dann? Dann treiben wir den Aufstieg voran, nicht nur unseren eigenen, sondern auch den der gesamten Menschheit. Die Frequenz jedes einzelnen füttert den kristallinen Grid und wirkt sich auf das Ganze aus. Erhöht ein Mensch deutlich und nachhaltig seine Schwingung, zieht er das Kollektiv unweigerlich mit sich. Das Erhöhen unserer Schwingung ist der größte Dienst, den wir in diesem mega-Spektakel erbringen können.

Die Frage ist, sind wir bereit, all den Nonsens im Außen loszulassen, der uns ja nur vom Wesentlichen ablenken soll, um uns tatsächlich konzentriert der einen Sache zu widmen, wegen der wir hierher gekommen sind?

Ist es schon Zeit?