Expecto Patronum: Bleib auf der positiven Zeitlinie

Seit ich begonnen habe, das Thema "Zeitlinien" zu predigen, als wäre es die neue Gospel für die Menscheit, kann ich wunderbar beobachten, wie gewisse Kräfte ihr Interesse an der "niederen" Zeitlinie aktiv ausspielen und uns Menschen dafür benutzen, diese Interessen durchzusetzen. Meist, ohne bemerkt zu werden. Da ich selten über etwas schreibe, was ich nicht selbst erlebt habe, dürfte jedem klar sein, dass die tiefgreifende Erkenntnis darüber, wie Zeitlinien funktionieren, bedeutete, dass ich die sogenannte "höhere" Zeitlinie (die, des Goldenen Zeitalters) direkt in mir erleben durfte. Das begann mit den Vorbereitungen für den Zoom zum Neumond am 4. Dezember und vertiefte sich bis zum nächsten ZoomTreffen am 12-12 Portal. Mein ganzes Sein war tatsächlich in eine ganz andere Zeitlinie eingetaucht in dieser Zeit.

 

Im Außen spiegelte sich dies in vielfältiger Weise. Ich stellte das Cruisen in gewissen TelegramKanälen komplett ein und konnte nicht mehr auf die persönlichen Nachrichten antworten, die mich über das aktuelle Geschehen informieren wollten. Es war nicht nur so, dass ich bewusst sah, dass die gesamte Shit Show eine Ablenkung vom unserem persönlichen Aufstieg war, nein ... ich konnte die News überhaupt nicht mehr wahrnehmen. Sie sanken nicht in mein Gewahrsein ein und mein Gehirn konnte die Inhalte überhaupt nicht erfassen. Ich las zwar, was da stand, aber es macht nullkommanull Sinn für mich. So in etwa muss sich jemand fühlen, der total in der Matrix und im System verankert ist, und zum allerersten Mal etwas von Ashtar hört.


Tatsächlich war ich in einem ganz anderen Film. Mein Geist, mein Gehirn, mein Gewahrsein, mein ganzes Sein und alles, was mir andere versuchten näherzubringen, was sich angeblich zeitgleich abspielte, machte überhaupt keinen Sinn für mich. Vollkommen in meiner eigenen Zeitlinie und Welt, ging ich mehrmals ohne Maske zum Einkaufen und kein Mensch kümmerte sich. Einmal stand ich vor dem kleinen Tierfutterladen, der bei uns auch DHL und Hermes bedient und las "2G" und ich erinnere mich, dass mein Gehirn nicht begreifen konnte, was das hieß. Also ging ich rein, ohne Maske, und gab meinen Brief nach Amerika auf ... ohne, dass etwas Ungewöhnliches geschah. Erst später wurde bewusst, was hier geschehen war. Später, als ich wieder in die "niedere" Zeitlinie hinüber gerutscht war ...

 

Dass dies geschehen konnte, dafür sorgten viele verschiedene Faktoren, und es geschah fast unmerklich. Es fällt mir schwer den "Abstieg" im Detail zu rekapitulieren, so erzähle ich vielleicht besser von meinem gestrigen Abend, weil er dies perfekt spiegelt - in komprimierter Form.

Den ganzen Tag war ich total gut drauf, kreativ, inspiriert und am Abend hatte ich sogar noch genügend Muse zum Arbeiten. Um 21 Uhr fand ich mich am Computer, um ein neues Protokoll für uns alle zu erstellen. Weil ich null Bock hatte, den Fernseher von meinen Vermietern über mir zu hören, hatte ich meine neuen, obergeilen Kopfhörer auf und hörte ... yeaaa! Barclay James Harvest, U2, Grönemeyer, BAP, Genesis ... naja, was man so hört, wenn Frau sich leicht melancholisch an die 80s erinnert :-).

Ich schwebte sowieso schon auf Wolke 7, als die ersten "good News" eintrudelten und mich auf meinem Stuhl auf und ab doppsen ließen. Hach, wie geil, dachte ich ... in mir und meiner Realität ist es ja sowieso schon lange vorbei, und nun flossen mir von Aussen die manifesten Beweise dafür zu. Es war sooo schön, ich war selig und so rockte ich halb-laut singend bis Mitternacht mit meinen fetten Kopfhörern auf den Ohren zu "Life is for Living ... and Living is Free" dahin. Bis ...

... ja, bis ein Anruf von einer Freundin aus Übersee kam. Erst wollte ich ihn abdrücken (!) doch ich hatte sie am nachmittag schon abgewürgt und dachte, das kannste jetzt nicht nochmal machen, und so nahm ich ab.

Das Gespräch dauerte ganze 21 Minuten von denen sie wohl mindestens 18 für sich beanspruchte. Ihre Gedanken kreisten darum, dass es in den USA ja sicherlich zu einem Bürgerkrieg kommen, Biden nicht ohne Krawall seinen Rücktritt erklären würde, die Antifa ja so gefährlich und nicht zu unterschätzen sei, und so weiter und so weiter. Ich glaube, ich habe selten in einer solchen Klarheit einen "Angriff" wahrgenommen. Binnen Minuten fühlte sich mein Solarplexus an, als hätte jemand einen grünen Schleim reingekippt, mein Energieniveau sank und ich spürte, wie etwas versuchte, mich anzuspringen.

Im ersten Moment war ich wie erstarrt, doch ich sammelte mich schnell und stellte Fragen, welche sie alle niederschmetterte. Sie verteidige ihre Gedankeninhalte vehement, während ich nach Wegen suchte, das Gespräch zu beenden ohne ihr zu sehr auf die Füße zu treten. Doch nach 20 Minuten hatte ich genug. Ich sagte laut und bestimmt, dass ich keine Lust hatte, mich kurz bevor ich ins Bett ginge auf eine solche Zeitlinie zu begeben. Sie reagierte verletzt, und ich weiß jetzt schon, dass sie sich nun bestimmt einige Zeit lang nicht melden wird.

Ich reinigte mich, schloss alle Räume des Tages, trennte mich vom Kollektiv, und doch ... hatte ich eine beschissene Nacht. Ein Grund dafür lag in meiner eigenen Wut über mich, denn ich hatte es nicht geschafft, mit mir selbst ganz in den Frieden zu kommen bevor ich einschlief. Entsprechend träumte ich und entsprechend wachte ich nach einer kurzen Schlafphase sehr früh auf heute morgen.

Diese Situation hätte ich ganz sicher viiiel eleganter händeln können, doch dafür hätte es eine wachere Petra gebraucht. Ich war nämlich total müde und dazu kam, dass ich von dieser Person nicht erwartet hätte, dass sie gerade jetzt solche Gedanken denkt. In den USA sah ja schließlich alles ganz großartig aus!

Und das ist genau der Grund, warum ich diesen Post überhaupt verfasse, um unser aller Gewahrsein dafür zu schärfen, dass wir stets wachsam sein müssen. Ich erinnere mich gerade daran, dass Serapis Bey vor Jahren zu mir sagte, "it won't be enough to be attentive. You have to be alert - at all times." Es wird nicht reichen, aufmerksam zu sein. Du wirst wachsam sein müssen - und zwar zu jeder Zeit. So ist es. Jetzt. Und so wird es noch für einige Zeit bleiben.

Wie ich schon versucht habe, im vorletzten Post "Wes Geistes Kind sind wir?" zu verdeutlichen, wird es von immer größerer Bedeutung, unsere eigenen Gedanken zu hinterfragen. Bei allen Gedanken, die abweichen von dem, wie wir uns in den Stunden oder Tagen zuvor gefühlt haben, oder die von dem unterscheiden, was wir schon lange glauben, sollten wir gaaaanz hellhörig werden. Wer oder was denkt uns da? Zusätzlich gilt es noch stärker als je zuvor auf unsere Intuition zu hören. Sie kann uns der beste Wegweiser sein in dieser ver-rückten Zeit.

Schaffen wir es, uns auf die Zeitlinie fürs Goldene Zeitalter zu bugsieren, dann ist das oberste Gebot, diesen Zustand zu schützen. Und wenn wir dies tun, dürfen wir uns vom "good girl" Programm verabschieden, denn die Kräfte, die uns versuchen, von dieser Zeitlinie zu treten, tragen auch harte Bandagen. Also, TütüüRöckchen einpacken, Lichtschwert raus und dann ist es vollkommen egal, ob es unsere eigenen Gedanken oder die von etwas anderem sind, denn solange sie sich an der negativen Zeitlinie festbeissen sollten sie sowieso gehen!

Der dominante Hai in mir packte also gestern Abend dann doch das Lichtschwert aus, leider vergaß der Delfin dahinter, nach dem Zauberstab zu greifen. Das nächste Mal mache ich das anders:

Das Lichtschwert wehrt ab und schafft Distanz.

Dann Zauberstab raus:     Expecto Patronum.

Tschüssss, Dementors!!!