Vom Wal zum Hai: no more Hirnschiss!

Tobias Becks 4 Persönlichkeitstypen haben in vielen von uns was bewegt, nicht wahr? Hast Du den Test schon gemacht? Falls nicht … da lang :-)

Falls ja, gehörst Du auch zu denjenigen, die sich über ihr Ergebnis gewundert haben?

Es gibt nur zwei Personen in meinem Leben, die mein Ergebnis vermutet haben. Alle anderen dachten ich sei ein Wal, inklusive mir selbst. Sehr spannend. Spannend ebenfalls, dass fast alle Frauen, die mir nahestehen Haie sind und fast alle Männer Wale. Nachtigall ick hör dir trappsen!! 

Wer will auch schon ein Hai sein? Ich. Ganz offensichtlich, und ich muss gestehen, dass dieser einfache, schnelle Test für mich unglaublich wichtig und befreiend war. In einem KursVideo sprach Tobi Beck kurz darüber, dass das uns vorliegende Ergebnis des Tests 50% angeboren und 50% antrainiert sei, "wenn nicht ein gravierendes Erlebnis eingetreten ist welches den Menschen beeinflusste". Mein "gravierendes Erlebnis" war meine Kindheit, und dieser Test machte mir nochmals unmissverständlich deutlich, wie sehr mich dieses Erlebnis geprägt hat und wie unglaublich tief die daraus entstandene Konditionierung in mir verankert war.

Ich lernte früh, dass ich nur sicher bin, wenn ich mein Umfeld genau beobachte, um möglicherweise existenzbedrohende Situationen frühzeitig zu erkennen und mich entsprechend in Sicherheit zu bringen. Als intuitive Empathin fiel mir das nicht schwer, und so kultivierte ich ein ausgesprochenes Talent dafür, zu sehen und zu fühlen, wie es anderen geht und was sie brauchen, um entsprechend etwas tun zu können, damit es ihnen wieder besser geht. Denn zufriedene Menschen in meinem Umfeld bedeuteten Sicherheit. Mit dieser Methode übernahm ich mit 8 Jahren die Verantwortung für den Familienfrieden und so wurde der Wal geboren.

Welche Beziehungen entstanden sind, kann sich sicherlich jeder denken. Mit diesem Muster im Gepäck landete ich schließlich in Amerika, wo ich binnen 4 Monate 30 kg an Gewicht zulegte, um mich vor meinem direkten Umfeld zu schützen. Lange Jahre sagte ich über mein Übergewicht, dass ich mich fühle, als würde ich in einer Walhaut stecken, die nicht meine ist!! In meiner ersten QHHT-Sitzung gab mein Höheres Selbst auf die Frage, warum ich so zugenommen hatte und mein Gewicht nicht in den Griff bekam, zur Antwort: Weil sie letztlich alle Projektionen, die bei ihr landeten angenommen hat. Das Gewicht ist nicht ihres, war es nie. Um das Gewicht wieder abzulegen, muss sie alle Projektionen zurückweisen und sich von dem trennen, was diese verursacht hat.

Die Kollegin fragte damals mein Höheres Selbst leider nicht, was diese Projektionen denn waren, und ehrlich gesagt, "vergaß" ich das Thema für eine Weile … dann kam Tobi Beck, und die Wal/Hai Dynamik in meinem Inneren wurde glasklar. Vor mir lag die Erklärung für so vieles in meinem Leben, inklusive meiner momentanen Tätigkeit und dem inneren Unfrieden damit. Fast war es, als hätte ich jetzt zum ersten Mal offiziell die Erlaubnis erhalten, ein Hai zu sein.

Interessant waren einige Reaktion, die der Hai erhalten hat. Viel Überraschung und auch einige Fragen. Unter anderem, ob ich den Hai denn als reinen Selbstdarsteller sähe? Hmm, habe ich selbstdarstellerische Tendenzen? Ehrlich gesagt, hatte ich die obigen zwei Abschnitte über meine Kindheit schon wieder gelöscht und mit dem Satz, "Die Story dahinter ist nicht so wichtig" ersetzt, doch dann wieder eingefügt, weil ich dachte, sie hilft vielleicht dem ein oder anderen, seine eigene Konditionierung besser zu verstehen. Als ich vor zwei Jahren begann, die ersten ZoomMeetings zu halten, war ich schon stundenlang vorher nass geschwitzt … ich war seit zwei Jahren nicht mehr beim Friseur, was mich nicht die Bohne juckt, wenn ich Zooms mache … macht mich das zum Selbstdarsteller? 

Wenn wir schon bei der Story sind … der Hai hat keinen Bock auf Stories, in meinem Fall, nicht mal auf die eigene.

 

Es gehört zu unserer menschlichen Konditionierung, dass wir die Menschen anziehen, mit denen wir etwas gemeinsam haben, nämlich unsere Story. Oder mehr noch, unser Leiden.

 

Mich langweilt das heute bis zum Nimmerleinstag. Treffe ich neue Menschen, interessiert mich, welche Visionen sie haben, welche Träume sie haben, welche tiefen Erkenntnisse sie gewonnen haben im Leben, welche Weisheiten sie weitergeben können. Stories interessieren mich nur insofern, als dass sie mir helfen, den anderen zu verstehen, obwohl ich das schon intuitiv tue und dazu die Erzählung nicht als Bestätigung bräuchte. Der falsche Wal jedoch hat gelernt, brav zuzuhören und gute Tipps zu geben … und dabei den Hai gänzlich zu verkaufen, ja sogar zu kastrieren.

In den letzten Wochen realisierte ich, dass fast immer, wenn ich von mir selbst erzähle, ich dies tue, weil ich glaube, meine "Expertise" rechtfertigen zu müssen. So als ob ich meinen ZoomTeilnehmern oder Klienten in Sitzungen beweisen muss, dass ich weiß wovon ich rede. Ein wahrhaft gesunder Hai macht das sicherlich nicht. Der weiß, was er weiß, und er erklärt sich nicht.  Also ist es der Wal, der hier agiert.

Und so, wie ich dies hinterfrage habe ich vieles mehr auf den Prüfstand gestellt. Der Prozess ging schon Ende November los, wo ich spürte, wieder Gefahr zu laufen, in ein Burnout zu schliddern. Da war ich schon mal und eine Wiederholung kommt gar nicht in die Tüte. Zwangsläufig erkannte ich, dass es die Walhaut war, die mich überhaupt erst dahin gebracht hatte.

Frage: Hätte der Hai nach fast 10 Jahren in Amerika sein Leben dort aufgegeben, um sich in Deutschland um seine kranken Eltern zu kümmern und diese in deren Übergang zu begleiten?

Sicher nicht. Der Wal schon. Und ein echter Wal hätte es wahrscheinlich gerne getan und es mit dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, auch gut überstanden. Der Hai in der Walhaut jedoch endete drei Jahre im Burnout und kam überhaupt nicht damit zurecht, dass er sich ja selbst in diese Situation gebracht hatte.

Randnotiz: Hier wird deutlich, wie viel Potential zur Selbsterkenntnis im System der 4 Menschentypen steckt.

Keine Frage, der Hai in mir gibt gerne die Richtung vor. Er weiß und spürt, was richtig ist und lässt sich ungern vom Weg abbringen. Der falsche Wal beschwichtigt den Hai, weil er nicht auffallen will und nicht zu forsch oder unbequem erscheinen möchte … immer alle Happy halten. Bisserl schizophren, oder? 

Naja, der Hai nimmt immer mehr Raum ein und kommt immer mehr zum tragen. Vor Weihnachten gab es im FrequenzkalenderTeam einen Austausch darüber, wie unsicher und komisch sich viele fühlten, diese Videos aufzunehmen. Man sitzt da, spricht in eine leere Kamera, soll aber so tun, als wären tausend Menschen vor einem und lächelnd Begeisterung versprühen. Diejenigen, die sich damit schwer taten, brachten dies zum Ausdruck und viele im Team verteilten Zustimmung, Zuspruch und liebevolles Verständnis.

Ich stand leicht verwundert daneben und beobachtete das Geschehen und mich selbst. Für mich war das Interessante daran, dass trotz dieses Unwohlseins jeder Presenter ein Video aufnahm und einstellte, obgleich es keinerlei Richtlinien gab. Die Gründe hierfür mögen vielschichtig sein … weil man das so macht, wenn man sein Business in Social Media bewerben möchte, weil es andere auch machen, weil man seine Komfortzone sprengen möchte, weil … was auch immer. Für mich gab es nichts zu sprengen. Ich hatte null Bock mich selbst in eine Zwangsjacke zu stecken und stellte eine Sprachnachricht ein und nicht mal ein Foto von mir. Kann doch jeder machen, wie er will, und alles ist gut und wundervoll. 

Der Hai kam wohl zum ersten Mal unzensiert auf die Bühne und der fake Wal war bestimmt gerade im Urlaub … es fühlte sich großartig und sehr befreiend an.

  1. Die 4 Menschentypen sagen uns etwas über unsere wahrhafte Natur, unsere Talente, Gaben, Potentiale und Aufgaben.  
  2. Das Leben, das wir gerade leben, sagt uns etwas darüber, wie sehr wir noch von Konditionierungen geprägt sind und wie wahrhaftig wir bereits sind.
  3. Der Raum dazwischen ist gefüllt mit Hirnschiss.

Muss er, sonst wäre 1 = 2.

Was dazwischenliegt ist die Story, die wir uns erzählen und mit der wir unbewusst unsere Konditionierung rechtfertigen. Die komplette Gemüsesuppe von Gefühlen des Kleinseins, der Minderwertigkeit, Selbstzweifel, Blockaden, Traumata, altes Leid, ungelöste Ahnenthemen, usw. … die ganze breite Palette. All das steht zwischen uns und unserem wahren Sein, nämlich dem was wir wahrhaftig sind, wovon ja die 4 Menschentypen ja auch nur ein kleiner in der materiellen Welt verankerter Aspekt sind. Doch irgendwo müssen wir ja beginnen, und da wir das Ego nicht in die fünfte Dimension mitnehmen können, ist dies hier schon mal ein guter Ansatz.

Unser Ego ist die Story, oder zumindest der Teil von uns, der sich mit der Story identifiziert

 

… und Hirnschiss ist für mich all das, was diesen Zustand rechtfertigt und aufrecht erhält. All die Konzepte, Dogmen, TrugWahrheiten, Fehlleitungen und angeblichen Gesetzmäßigkeiten, die es gar nicht gibt… In Wahrheit sind wir nämlich nichts davon, doch zu dieser Erkenntnis darf jeder erst einmal in sich selbst gelangen. Durch Innenschau und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, eine Tugend, die absolut unerlässlich ist auf dem Weg zu uns Selbst - und nach Hause.

Carl Jung nannte das Schattenarbeit, und es geht weit über das sogenannte Resonanz-Gesetz hinaus, das von vielen so gerne zitiert wird und, wenn es im Kopf stecken bleibt, eine ganz besondere Variante der Sparte "spiritueller Hirnschiss" ist. Da kenne ich mich auch bestens mit aus. Auf meiner verzweifelten Suche nach Antworten darauf, warum ich nach Germanien hatte zurückkehren müssen, dachte ich dem verirrten Denken der New Ager unterliegend, dass ich noch mit dem Land in Resonanz stehen muss, oder gar mit meiner Mutter und deshalb noch was lernen und aufarbeiten müsste. Vor einem Jahr kam hingegen die klare Wahrheit, die ganz überraschend ausfiel, direkt von meinem Höheren Selbst. Ich fragte: Warum habt Ihr mir das nicht damals schon irgendwie zufliessen lassen? Antwort: Hättest Du es geglaubt in deinem verwirrten Zustand, wo Du im Außen nach Antworten gesucht hast, statt nach Innen zu gehen? (mein Höheres Selbst muss eine Eule sein!!)

Wie gerne basteln wir uns eine spirituelle Story um die ganz einfachen Dinge und erschaffen uns damit ein sogenanntes "spirituelles Ego" was dann kaum noch zu bändigen ist, weil es ja schon so viel weiß. Swami Rama sagte mal,

 

"dein wahrer spiritueller Weg beginnt, wenn Du erkennst, dass Du nichts weißt".

 

Da lobe ich mir doch die Zeiten von Corona, die uns stetig auffordern, das zu hinterfragen, was wir glauben zu wissen. Ist die Erde rund oder eine Scheibe? Ist der Deep State real oder ein fake Konstrukt, um all die Wachen abzulenken? Gibt es Q oder gehört es in die Kategorie "false flag"? Ist Trump ein Guter … William Toel ein Shapeshifter? Gibt es die BRD wirklich? Ist Michelle Obama ein Mann?

Nichts genaues weiß man nicht, und das ist gut so, denn so sitzen wir seit zwei Jahren in dieser Energie des "Unwägbaren" und steuern seitdem im Eiltempo auf das große Unbekannte zu, das alle als Aufstieg oder Shift bezeichnen, wo wir dann hoffentlich endlich erfahren werden, ob sich die Erde teilen wird oder wir alle von den Plejadern abgeholt werden.

War das Potential für Hirnschiss jemals größer? Da macht es auch nichts, dass es ja hochgradig verschwörerischer Hirnschiss in veganer Bio-Qualität ist, mit dem wir uns alle ja nur zu gerne beschäftigen (also, das war der Delfin… definitiv Delfin!!)

Mein Motto, für mich, mein Sein, mein Wirken für 2022: no more Hirnschiss.

Deshalb gibt es demnächst einen WahrhaftigkeitsZoomie, wo wir gemeinsam unsere tiefste innere Wahrheit erörtern, unsere Story entmachten und unser wahres Sein gebären werden - auch mit Hilfe von Wal, Delfin, Eule und … Hai, der natürlich schon weiß, wie das alles geht.

Nach zwei Jahren Basisarbeit, um uns alle in der Balance zu halten, geht mein Augenmerk nun in Richtung Aufstieg. Dahin können wir vielleicht eine kleine Portion Hirnschiss mitnehmen, aber ein fettes Ego hat dort keinen Platz. Deshalb eine 3teilige Sacred Journey mit dem Titel SEELENWEG 2022, um uns in die richtige Spur zu bringen und eine Richtung zu finden, wo wir hin sollen, und daraus folgend die Möglichkeit einer längeren Zusammenarbeit im Seelenkreis, für alle, die das möchten. Der Weg NACH VORNE, OBEN führt über das Innere. Sonst nichts. Aller Hirnschiss im Außen darf gehen, damit die inneren Wahrheiten ans Licht treten können. Dafür dürfen wir unseren Suchscheinwerfer putzen und justieren und lernen, die richtigen Suchbegriffe zu benutzen. Dabei wird uns der Kompass der Neuen Erde helfen, den ich schon seit Juli 2021 in der Warteschleife habe.  

Entsprechend werden sich meine Zoomies auch ändern. Zurücklehnen und Frequenzen empfangen war gestern. Heute ist Stift, Papier und Prozesse der SelbstErkenntnis - und ein freigeschalteter Bildschirm. Maskiert waren wir viel zu lange.

Das "Lehren" (ich mag das Wort nicht, aber mir fällt nichts anderes ein) ist auch so eine Wal / Hai Dynamik. Eine Weisheit des ZenBuddhism sagt, dass man am Ort des Traumas nicht heilen kann. Entsprechend durfte ich in Amerika den Hai viel mehr leben und bei meiner Rückkehr nach Deutschland wurde wie automatisch wieder der Wal aktiviert. Mit dieser Erkenntnis tritt ab jetzt vermehrt die Pädagogin auf den Plan, und ich freue mich schon darauf, zu erleben, wie sich diese Neuausrichtung auswirken wird.

 

Zum Abschluss steht die Frage im Raum: war dieser Blogpost jetzt wahrhaftig von dem Wunsch getrieben, Euch etwas mitzugeben, oder vielleicht eine Form der Haiischen Selbstdarstellung oder gar teilweise "fake" um die zukünftigen Projekte zu bewerben?

Also … während des Schreibens freute sich der Wal schon auf die hoffentlich positiven Rückmeldungen, der Hai arbeitete an den Sacred Journeys und kalkulierte die Höhe des Energieausgleichs, der Delfin musste immer wieder aufstehen und sich Tee machen und Essen kochen, weil das dauerte ja alles zu lange hier, und die Eule … tja, die Eule hämmerte im Hinterkopf "die Steuererklärung wäre viel wichtiger als so ein Zeugs zu schreiben, das ja doch keiner lesen wird".

Und somit ergibt sich eine ganz neue, ungeahnte Sparte: Tierischer Hirnschiss!