Von der Kraft des Gebetes

In fast allen Gesprächen der vergangenen Tage begegnete ich immer wieder ähnlichen Emotionen: einer Art Verzweiflung und einem gewissen fassungslosen Unverständnis, manchmal auch gepaart mit Frustration oder auch Wut.

Es ist wahrhaftig nicht einfach, in dieser von Chaos geprägten Zeit die Ruhe zu bewahren, in der Mitte zu bleiben und die Anbindung an das "Höhere" zu halten. Wenn die Menschen um uns herum beginnen, sich zu verhalten, als wären ihnen nun endgültig auch die letzten gesunden Gehirnzellen abhanden gekommen, kann das schon mal kräftig das eigene Gebälk erschüttern. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, uns alle an ein paar Dinge zu erinnern, die mir wichtig erscheinen.

Die Psyche des Kollektivs steht seit zwei Jahren unter Stress


Mitte Februar schien noch alles so, als wäre die Shit Show bald vorüber. Als die Nachricht kursierte, dass bis zum 20. März alle Mandate fallen werden, konnte man ein gewisses Aufatmen im Kollektiv wahrnehmen. Es machte sich eine gewisse Entspannung breit und beim Einkaufen begegnete man endlich mal wieder lächelnden Gesichtern. Dann kam "der Krieg" und stellte alles auf den Kopf. Hier dürfen wir uns für einen Moment daran erinnern, dass die vergangenen zwei Jahre für ALLE unbequem waren. Nicht nur die Wachen haben unter den auf einer künstlich fabrizierten Situation aufgebauten Restriktionen gelitten, sondern auch die Schlafenden - auch die nicht schnarchenden Seitenschläfer. Der einzige Unterschied, wir konnten mit dem Druck anders umgehen, sie haben sich ihm gebeugt, weil sie es nicht besser wussten und keine andere Möglichkeit sahen. Aber gelitten haben alle, in unterschiedlichem Maß.

Und nun, inmitten der Entspannungsphase, in der die Hoffnung von es-ist-endlich-vorbei sich immer mehr ausbreitete, erreicht uns die Schreckensnachricht vom Krieg. Was macht das mit einem menschlichen Gehirn, dass sich zwei Jahre lang in einem Dauerzustand von Angst befand? Von den Auswirkungen einer unfreiwilligen gentherapeutischen Behandlung reden wir hier noch gar nicht. Dass so mancher hier durchknallt und nicht mehr Recht von Unrecht unterscheiden kann, scheint schon fast wie eine normale Folge.

Diesen Aspekt möchte ich kurz aus spiritueller Sicht beleuchten, denn für mich macht das, was wir gerade im Außen beobachten Sinn.

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die gentherapeutische Behandlung keine Auswirkung auf das Gehirn und die Psyche dieser Menschen hatte, so nimmt all das Erlebte der letzten Jahre doch Einfluss. Auf dem Weg ins göttliche Bewusstsein ist die Selbst-Realisation der erste Zwischenschritt. Die Fähigkeit zum Sprung auf die nächste Bewusstseinsstufe hat nur ein Mensch, der eine starke psychische Struktur hat. Carl Jung nannte das einen "psychic container".

Die Energien, die im Gehirn freigesetzt werden, wenn alte neurologische Strukturen brechen und neue Synapsen geschaltet werden, um das höhere Bewusstsein zu integrieren wirken sich stark auf das autonome Nervensystem des Menschen aus, und wenn er keine starke, gefestigte Psyche hat, kann es ihm die Nerven "durchbrennen". Die Folgen sind sehr leicht beim Besuch einer psychischen Anstalt zu sehen. Näheres hierzu kann jeder in Carl Jungs Werken und auch in Elisabeth Haichs "Einweihung" oder "Vaughan-Lees "Das Gesicht bevor ich geboren wurde" nachlesen.

Ein Mensch, der sich keine gefestigte psychische Struktur erarbeitet hat, wird es im Aufstieg schwer haben. So krass es also auch klingen mag, man kann die momentane Situation als eine Art Auslese sehen. Menschen, die dem Druck der letzten Jahre in keiner Weise standhalten konnten, die unter den immer stärker werdenden Psychospielen der Elite nachgegeben haben, anstatt zu erwachen, weil sich in ihnen eine vage Erinnerung an die Freiheit der Seele regte, sind für die kommende Zeit des Aufstiegs nicht gewappnet. Das meine ich nun in keinster Weise als Bewertung oder Urteil, ganz im Gegenteil. Ich sehe die Tatsache, dass sich diese Menschen aus dem Aufstiegsszenario aussortieren als eine Schutzmaßnahme der Seele.

Wir können in den kommenden Jahren einen stetig ansteigenden Einfluss von solaren und geomagnetischen Energien erwarten. Unsere Sonne befindet sich offensichtlich im letzten Lebenszyklus und wird sich immer mehr zersetzen und die Pole des Planeten sind dabei, ihre Plätze zu tauschen, was zu gravierenden geologischen Ereignissen führen kann, die die Energiebahnen der Erde kräftig durcheinander wirbeln werden. Ein Mensch, der nicht die nötigen Vorraussetzungen für den Aufstieg hat, wird diesen hohen und vielleicht auch chaotischen Schwingungen nicht gewachsen sein. Für die Evolution seiner Seele ist es somit besser, sich vorher hier zu verabschieden, um so zumindest die Möglichkeit der Rückkehr ins MorphFeld zu haben. Alles andere wäre für seine Seele schädlich, denn - nochmals zur Erinnerung - es geht hier immer - IMMER - um die Evolution der Seele, und nicht um unser kleines, menschliches Ego, das vielleicht noch immer glaubt, es sei hier in irgendeiner Form von Bedeutung.

Wer genau auf welcher Seite ist und welchen Weg nimmt, können wir nicht wissen. Das steht im Seelenplan der jeweiligen Seele und geht uns nichts an. Ebenso steht es im Seelenplan des Menschen, dem wir gegenüberstehen, ob und wann er aus der Matrix erwacht. Von der Hoffnung, dass jemand erwacht, wenn wir ihm nur möglichst hart einen Prügel über den Schädel ziehen, haben wir uns ja (hoffentlich) nach den beiden letzten Jahren verabschiedet.

Was bleibt uns also zu tun?

Uns in der Mitte und Anbindung zu halten, und nicht zulassen, dass die Geschehnisse im Außen unser Herz verschliessen. Das können wir uns in der momentanen Situation nicht leisten - nicht für uns selbst, und nicht fürs Kollektiv. Mehr als je zuvor ist unsere Aufgabe, nun das Licht zu halten, als Leuchttürme in der Dunkelheit zu stehen, und davon dürfen wir uns nicht ablenken lassen. Denn Ablenkung ist DAS Mittel, mit dem die Psychopathen seit Jahrzehnten das spirituelle Bewusstsein auf diesem Planeten zu steuern versuchen.

Für das Wohl des Ganzen müssen wir unseren Fokus auf dem Lichtvollen und unsere Haltung in der Herzenergie halten. Wer sonst soll den Weg zur Neuen Erde bereiten, wenn nicht wir? Die Schlüsselfrage, die das alte Bewusstsein von dem Bewusstsein der Neuen Zeit unterscheidet ist: Dienst Du noch dir selbst oder dem Ganzen?

Die Beantwortung dieser Frage scheint auf den ersten Blick ganz einfach, doch bei näherem Hinschauen und unter Einbeziehung äußerer Umstände kann sie ganz schön komplex werden. Jede/r darf und muss die Frage "mit was diene ich jetzt dem Ganzen mehr?" in jedem einzelnen Moment aufs Neue beantworten …

Eine Weise, dem Ganzen und jedem einzelnen zu dienen, ist das Gebet. Ein aus dem Herzen gesprochenes Gebet kann Berge versetzen und fliesst unweigerlich ins Feld und beeinflusst so auch das Kollektiv. Beten wir für das Wohl der Erde und alle Lebewesen auf ihr, für die Lösung und das höchst mögliche Ergebnis für alles-was-ist und segnen jeden Menschen, der uns begegnet und gestresst scheint, haben wir mehr Gutes getan, als uns womöglich bewusst ist. Bei letzterem halte ich es mit Matt Kahn. Ich mag es nicht innerlich zu sagen, "ich segne dich" … das fühlt sich zu erhaben und trennend an. Deshalb sage ich "mögest Du gesegnet sein". Dies öffnet die Möglichkeit für den Menschen, den göttlichen Segen zu empfangen, wenn er es denn möchte, und ich zwinge ihm nicht "meinen Segen" auf. Für mich steht der freie Wille des Menschen immer über allem, auch hier.

Und nachdem wir gebetet haben, richten wir unsere Aufmerksamkeit wieder auf das, was wirklich ist und ziehen somit unsere Energie von den Geschehnissen im Außen ab. Wir wissen doch, dass das, was uns die Medien erzählen wollen sowieso nicht stimmt und dass mindestens 70% der alternativen News pure Spekulation sind. Wir wissen, nichts ist so wie es scheint, deshalb ist es reine Zeitverschwendung sich überhaupt damit abzugeben. Viel wichtiger ist es, unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was wir erschaffen möchten: den Aufstieg zur Neuen Erde.

Dein Aufstieg findet in dir statt


Mach dir bewusst, dass dein Aufstieg der höchst mögliche Beitrag in dieser Phase der Menschheitsgeschichte auf der Erde ist. Und auch, dass Du genau dafür gekommen bist. Dein Aufstieg findet nicht im Außen statt, nicht in der Ukraine, nicht in der Basis, nicht am Arbeitsplatz und auch nicht auf Telegram!

Wir wissen, es gibt nur noch einen Weg: nach vorne oben.

So ist es.

 

Nachfolgend zwei Gebete: die aramäische Fassung des Vater Unser und ein Gebet, das ich im November 2011 geschrieben habe.