Das Goldene Zeitalter beginnt ... Jetzt?

Vielleicht erinnert Ihr Euch an meinen Blogpost von vor zwei Monaten in dem ich auf Gerhard Wicklein hinwies, der von der außergewöhnlichen astrologischen Konstellation des heutigen Tages sprach. Er kündigte an, dass am 12. April alle Bedingungen gegeben seien, dass die "chymische" Hochzeit im Bewusstsein der Menschen stattfinden kann. Chymische Hochzeit bedeutet die Verschmelzung des Göttlich Männlichen und Göttlich Weiblichen welche zur Geburt eines höheren Bewusstseins führt.

Energien einer Tageskonstellation wirken immer vor und nach, und ob Wicklein recht hat, wird sich zeigen. Er war übrigens nicht der einzige, der dies gesagt hat, auch Kuyay Lorena und Silke Schäfer sprachen davon. Tatsache ist, wir sind gerade unglaublich intensiven Energien ausgesetzt ... schon vorgestern war der KpIndex auf 7 (!) und für morgen früh sind intensive SonnenEruptionen angekündigt.

Ich kann schon sehen, wie wir alle versucht sind, zu sagen, "ja, das könnte die Menschheit gut gebrauchen" und damit mit dem Finger von uns wegzeigen, doch meiner Ansicht nach ist dies mehr als jemals zuvor die Zeit, nach innen zu gehen und uns um uns selbst zu kümmern. Am kommenden Wochenende begehen wir das Fest der Auferstehung, und mit dieser energetischen Konstellation im Rücken haben wir wohl die Möglichkeit für eine tiefgreifende Bewusstseinserweiterung soweit unser Seelenplan dies vorsieht und unsere Seele es zulässt. Persönlich halte ich es ja eher mit der "mind over matter" Methode und versuche mich nicht zum Opfer von Energien außerhalb mir selbst zu machen, doch warum nicht die Welle der Möglichkeit reiten, wenn schon mal eine solch machtvolle Konstellation besteht?

Was könnte es nun bedeuten, diese Chance pro-aktiv nutzen zu wollen?

Nochmals zur Vertiefung: das Goldene Zeitalter ist nicht etwas, was im Außen einfach so geschieht ... bäng, es ist Donnerstag morgen und plötzlich ist die Welt ganz anders, nur weil gerade drei Planeten an einer bestimmten Stelle im Kosmos abhängen? Wohl eher nicht. Vielmehr ist das Goldene Zeitalter etwas, was in uns geboren wird. Dass sich diese höhere Zeitlinie hier manifestieren kann, dazu bedarf es der Verinnerlichung ihrer Energie in vielen menschlichen Bewusstseinsstrukturen. Wie wissen wir, ob wir in uns schon das Bewusstsein der Neuen Zeit, oder des Goldenen Zeitalters in uns verankert haben? Es gibt einige Merkmale dafür, auf die ich nachfolgend nochmals kurz eingehen und nach deren Auflistung ich eine Idee für das Osterwochenende präsentieren möchte.

Bin ich schon bei mir oder lasse ich mich noch ablenken?
Hier war ich versucht, zu schreiben: Bin ich noch mit EsoGeschwafel oder Verschwörungstheorien beschäftigt oder bin ich schon auf dem Weg nach Hause? Seit zwei Jahren gibt sich die komplett dunkel und zum großen Teil von Scientologie unterwanderte EsoSzene die Hand mit all den nicht weniger un-lichten unter den Aluhutträgern, die kräftig zum Schüren von Ängsten bezüglich den Themen der Zeit beigetragen haben. Was alles kommen soll und wird ... ein Horrorszenario nach dem anderen und dazu Missinformation, die darauf abzielt, die Lichtarbeiter von dem abzulenken, was sie hier wirklich tun sollen: die Energie hochhalten.
Und das ist nur möglich, wenn ich vollkommen bei mir und in der Anbindung mit dem Göttlichen bin. Da niemand von uns auf dem Level angekommen ist, wo wir stetig und dauerhaft in unserer Ich Bin-Präsenz wandeln, nehmen wir die Schnellstraße und meditieren oder beten. Wer nach zwei Jahren noch immer stundenlang alle TelegramKanäle durchwühlt, um "gute Nachrichten" zu finden, hat noch nicht verstanden, dass er seine eigene "gute Nachricht" in sich erschaffen kann indem er seinen Hintern in den Stuhl setzt und den Fahrstul ins Herz nimmt.
Der Weg in die 5. Dimension führt nicht über Telegram, wird nicht von Dr. Rainer Füllmich erklagt und ist nicht von der Durchsetzung (oder nicht) der Impfpflicht abhängig. Bill Gates und Klaus Schwab haben nullkommanull Einfluss auf deinen Aufstieg. Die Macht darüber hast nur Du. Und der Weg dahin führt über dein Inneres.

Bin ich schon in der Hingabe oder noch im Widerstand?
Widerstand war das prominente Thema in allen meinen Sitzungen in den letzten Wochen. Wir werden jetzt alle in Position gebracht für die kommende Zeit des großen Wandels, und was die Seele für uns möchte mag nicht immer im Einklang sein mit dem, was unser Ego gerade will. Lebenssituationen, die nicht mehr mit unserer Energie in Harmonie schwingen werden uns um die Ohren fliegen, wenn wir uns gegen die Veränderung, die unsere höhere Instanz für uns möchte, stellen. Die Kunst besteht darin, sich dem Fluss anzuvertrauen. Schaffen wir es, zu allem, was uns widerfährt einfach "DANKE" zu sagen, ohne wissen zu müssen, wo es uns hinführt, nehmen wir dem Widerstand die Macht. Widerstand ist immer Ego, und Ego ist immer Angst. Das Ego hat immer Angst vor Veränderung. Punkt. Und es liegt an uns, wieviel Raum wir diesen Ängstlein einräumen und wieviel Macht wir ihnen über unser Leben geben.

Die Seele möchte uns unweigerlich dahin führen, wo die Schwingungen mit unserer Schwingung im Einklang stehen. Menschen, Orte, Jobs, Projekte, Ideen ... usw. Die Seele strebt immer nach Ausgleich und Harmonie, deshalb kann gar nichts negatives geschehen, wenn wir uns ihr anvertrauen. Negativ ist nur, das Drama, der Schmerz oder das Leid, das geboren wird, wenn wir in den Widerstand gehen. Es liegt an uns. Folgen wir dem Ruf der Seele und geben uns vertrauensvoll dem Weg hin, auf den sie uns führt, oder schmerzt noch was, zwickt noch was? Oftmals zeigt es uns der Körper sehr deutlich ... Erschöpfung, Herzrasen, Krankheit, Unfall. Eigentlich ist es ganz einfach: wenn es weh tut wissen wir, wir sind im Widerstand.

 

Bin ich schon in der Neutralität oder muss ich noch werten und urteilen? Meine ich noch, zu wissen, was andere brauchen ... muss ich noch meinen Kommentar zu allem abgeben ... falle ich noch immer ungefragt in die Rolle des Coachs ... nehme ich anderen gegenüber noch immer eine belehrende Haltung an ... Letzeres habe ich gerade in den letzten Wochen vermehrt beobachtet, fast schon als ob es nun der neue Sport wäre. Es hätte zwar nicht den Healy dazu gebraucht, aber seit der neuen Coaching App schießen die "life coaching" Geschäfte wie Grashalme aus dem Boden und plötzlich haben alle die Weisheit mit (Healy) Löffeln gefressen und meinen, anderen sagen zu müssen, wie man das Leben lebt.

Neutralität heißt, andere so sein zu lassen, wie sie gerade sind, mit allem, was dort geschieht. Wenn ich werte oder gar urteile, stelle ich mich über etwas oder über jemanden und werte damit den anderen ab .... Wenn mich eine Freundin am Telefon fragt, wie es mir geht, ich es ihr offen und neutral schildere was gerade bei mir tickt, sie daraufhin sofort und ungebeten ihre CoachingMütze aufsetzt und mir weise Ratschläge gibt, oder schlimmer noch, mir sagt, was ich tun soll, dann ist das nicht nur eine Grenzüberschreitung sondern eine Form von spirituellem Hochmut. Und der kommt immer vor dem Fall. Helfersyndrom, instant Coaching, alles was nicht auf Augenhöhe ist steht nicht in der Energie der Neuen Zeit und wird entsprechend entsorgt werden müssen. Wenn mich niemand konkret um um Unterstützung bittet, halte ich die Klappe und vertraue darauf, dass der- oder diejenige genau dort ist wo er/sie sein soll und genau das findet, was wichtig ist - zum richtigen Zeitpunkt. Der größte Liebesbeweis, den ich jemandem machen kann ist, darauf zu vertrauen, dass er/sie das alles ganz allein kann.

Diene ich schon dem Ganzen oder noch mir selbst?
Diese innere Haltung ist laut dem "Gesetz des Einen" die unmissverständliche Messlatte für die 5. Dimension. Wenn wir durch das Tor des 4-dimensionalen Bewusstseins schreiten wandelt sich fast unmerklich unsere innere Haltung dem Kollektiv und allem Leben gegenüber. Oftmals wird dieser Leitsatz jedoch missverstanden, und viele argumentieren, dass man sich ja zuerst um sich selbst kümmern soll bevor man die Welt retten möchte. Das stimmt auch. Auf dem Weg der Bewusstseinsexpansion gehen wir ab einem gewissen Zeitpunkt mit dem Gefühl durch die Welt, Teil von allem zu sein. Uns ist klar, dass jeder und alles, was wir im Außen betrachen, auch in uns, bzw. Teil von uns ist, und dass wir mit allem untrennbar verbunden sind. Aus diesem Gewahrsein heraus entwickelt sich eine neue Haltung dem Ganzen gegenüber, wo wir nicht mehr länger bereit sind, Dinge zu tun oder Gedanken zu denken, welche die Trennung im Außen nähren.

Im Bewusstsein der 5. Dimension steht das Geben im Vordergrund, es ist gar ein ganz natürliches Bedürfnis, denn man möchte alle anderen an der Glückseligkeit teilhaben lassen, die man selbst im Inneren tagtäglich erfährt. Fast unmerklich tritt das Nehmen in den Hintergrund und wird abgelöst von einem tiefen Vertrauen, dass die Gesetzmäßigkeiten des Lebens immer dafür sorgen, dass man selbst genug hat. Der Fokus rückt vom "was will ich" hin zum "was kann ich Gutes tun?" und das ganz ohne eine versteckte Motivation, wie das oft in der Law of Attraction praktiziert, wo wir dazu angehalten werden, mehr zu geben, um mehr zu empfangen. Hier hat Bedingungslosigkeit Vorrang, und das auf ganz natürliche Weise. Sie ist einfach.



Mein Vorschlag:

Mach das Fest der Auferstehung zum Fest deines Aufstiegs !

Von Karfreitag bis Ostermontag nimmst Du dir jeden Tag eines der zuvor beschriebenen Themen vor. Jeden Morgen richtest Du dich innerlich darauf aus, den ganzen Tag über in dieser Haltung zu gehen. Du fühlst hinein in den Zustand, die nächsten 24 Stunden (und vielleicht darüber hinaus) diese innere Haltung zu integrieren, zu leben, sie zu sein. Beispiel: Heute gehe ich ohne Widerstand durch den Tag. Ich sage zu allem, was mir begegnet einfach nur DANKE und nehme es ohne Wertung an. Ich lasse los und übe mich in dem Vertrauen, dass alles, alles gut ist, so wie es ist.

Alle 4 Tage des Osterfestes sind geprägt von diesen vier Eigenschaften des 5dimensionalen Bewusstseins. Und nach der Auferstehung schauen wir mal, wo wir alle stehen :-)

Nachfolgend noch einmal das Video von Wicklein, der eine Ergänzung hier auf Odysee veröffentlich hat.