Ich bin nicht faul, ich bin hochsensibel

Ich habe lange nicht geschrieben. In fact, ich habe lange NICHTS geschrieben - nicht hier und auch nicht wo anders, heißt auf meiner englischen Seite. In den vergangenen Wochen war ich bemüht, mich weniger um das Aussen sondern mehr um das Innere zu kümmern. Weniger zu tun und mehr zu sein … und dabei auch mehr zu fühlen.

Hintergrund dafür war, dass ich schon seit einigen Monaten das Gefühl hatte, mich wieder der Grenze zum Burnout zu nähern. Da war ich schon einmal und da möchte ich ganz sicher nicht nochmal hin. Diesmal war es jedoch etwas anders, denn ich hatte lange nicht die geballte Ladung Stress in meinem Leben, wie damals. Augenscheinlich lief alles ganz prima in meinem Leben, und doch … mir flatterten öfters mal wieder die Nerven, und mein Gedankengut bewegte sich zunehmend in Richtung "ich kann nicht mehr" sobald ich die Kontrolle über meinen Mentalkörper verlor.

Wenn ich nüchtern mein tägliches Dasein betrachtete ließ sich so gar kein offensichtlicher Grund für meinen Zustand finden, und passenderweise sagte mir dann auch noch jemand, dass ich mir das Burnout ja auch manifestieren würde, wenn ich ständig davon spräche.


Echt jetzt?   

Als Kind hast Du Elfen wahrgenommen, die in der Wiese zwischen den Blumen spielten und deine Mutter sagte dir daraufhin, Du hättest nur Flausen im Kopf und sowas gäbe es ja gar nicht. So hast Du früh gelernt, dass deine Wahrnehmung des Lebens um dich herum ja gar nicht stimmen kann. Heute sagt es dir ein sogenannter "Life Coach" und triggert dazu noch ein uraltes Schuldprogramm, dass Du nicht sagen darfst, wie Du dich fühlst. Vor hundert Jahren noch hat man dich für das Aussprechen deiner Wahrheit, die dich selbst, die Gemeinde oder gar Pflanzen oder Gesundheit mit einem Mühlstein um den Hals im Dorfteich versenkt, heute droht dir, dass Du dir dein eigenes leidvolles Schicksal damit manifestieren könntest.

Das ist im Grunde nichts anderes als: Stell dich nicht so an und halt die Klappe auf spirituell. Man könnte es auch "moderne Schwarzmagie" nennen - und eine gesamte esoterische Gemeinde, die noch immer diesen Müll glaubt, merkt nicht mal, welchen Kräften sie damit auf den Leim gegangen ist.

Dass ich meine Klappe nicht halte, wird mit diesem Blogpost offensichtlich, denn genau deshalb schreibe ich ihn. Das Absprechen der eigenen Wahrnehmungen ist aus meiner Sicht ein ganz großes Thema dieser Zeit, insbesondere unter den oh-so-Spirituellen und Bewussten, die andere Menschen coachen oder gar heilen möchten. Es geht nicht selten einher mit dem Überschreiten der persönlichen Grenzen, doch dazu mehr ein andermal. Zurück zum eigentlichen Thema.


Hochsensibilität … puuuh

Anfang Juli zog ich dann die Reißleine, auf die einzige Art, die ich kannte: ich zog mich zurück. Ich verabschiedete mich von vielen Gruppen auf Telegram, entliess mich selbst aus den Projekten, für die ich mich hatte begeistern lassen, und richtete meinen Fokus auf mein ganz Eigenes: mein Root-Team, Energie- und Medienarbeit. Als letztere sich in Richtung Vorbereitungen für die großen Jährlingsauktionen im frühen Herbst bewegte, setzte ich sogar noch die Einzelsitzungen in der Kammer aus, weil ich das Gefühl hatte, die Energien nicht mehr so kraftvoll halten zu können wie sonst. In einer Zeit, wo vermehrt Angriffe der unlichten Seite stattfinden und immer mehr Lichtarbeiter übernommen werden schien mir das die einzig verantwortungsvolle Lösung zu sein, auch weil dies der einzige Bereich war, in dem ich tatsächlich kürzer treten konnte. Über die beiden anderen hatte ich nämlich nicht wirklich Kontrolle.

Gleichzeitig bemühte ich mich, mehr Zeit zum Spielen einzuplanen und öfters einfach nur zu sein. Nachmittage am See, längere Spaziergänge, ausgelassene Momente mit Freundinnen und Phasen des Schweigens halfen meinem Nervensystem, sich wieder zu beruhigen. Und dann … vor ein paar Wochen, fiel mein Augenmerk auf einige Videos auf Youtube, die sich mit einem Thema beschäftigen, das ich zwar kannte aber das mir vor Jahren keine wahrhaftigen Antworten geboten hatte: Hochsensibilität. 

Es liegt mir fern, meine eigene Hochsensibilität zur Schau zu stellen. Vielmehr hoffe ich, dass ich durch das Mitteilen meiner eigenen Erfahrungen der ein oder anderen helfen kann, sich selbst auf eine neue Weise verstehen zu lernen, denn ich glaube, dass die so-genannte Hochsensibilität etwas anders gelagert ist als landläufig dargestellt.

Gerade weil sich Psychologen nun vermehrt mit diesem Thema beschäftigen, bedeutet das doch nur, dass Hochsensibilität als etwas Außergewöhnliches angesehen wird, etwas, das außerhalb der schulmedizinischen Norm liegt. Deshalb geben wir dem Ding einen Namen, der uns erlaubt, darüber zu sprechen, als wäre es eine Krankheit, auch wenn fast alle sich darüber einig sind, dass es dies nicht ist - sondern eher so etwas wie eine "Orientierung" oder "Prägung". Anscheinend haben Wissenschafter nun herausgefunden, dass Hochsensible im Gehirn anders verdrahtet sind … das lässt mich Schmunzeln, denn es bestätigt die Gedanken, die ich dazu habe.

Ich glaube, dass das, was im Moment unter dem Begriff "Hochsensibilität" beleuchtet wird, die natürlichen Eigenschaften eines Menschen der Neuen Zeit sind. Und genau aus diesem Grund schreibe ich diesen Artikel, denn ich bin mir sicher, dass auf viele der Leser/innen, die mir folgen, diese Eigenschaften zutreffen.


Hochsensibilität und die Neue Zeit

Warum bringe ich Hochsensibilität mit der Neuen Zeit in Verbindung? Diese Ansicht ist aus meinen eigenen Erfahrungen geboren.

Wenn ich zurückblicke, dann war ich schon immer das, was man ein "sensibles Kind" nennen würde. Ich war eher ruhig und schwieg oft, wenn andere Kinder aus vollem Leib plärrten. Wenn ich etwas nicht bekam, das ich so sehr wollte, weinte ich von tiefer Trauer geschüttelt still vor mich hin, statt lautstark meinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Ich erinnere mich, dass ich mich erstaunt umschaute in dieser Welt und mich wunderte, warum alle Erwachsenen permanent zu plappern schienen. Ihre Münder standen nie still, als ob sie einem unsichtbaren Drang folgten, den leeren Raum mit Geräusch füllen zu müssen. Man musste doch still sein, um die Grillen, die Vögel und das Rauschen des Windes in den Bäumen zu hören! Warum konnten die Großen bloss nicht ruhig sein?

Diese Beobachtungen machten mich sprachlos. Ich verstand so vieles nicht, was ich meinem Umfeld beobachtete, doch weil meine Wahrnehmungen auf komplettes Unverständnis trafen, lernte ich schon früh, all diese Eindrücke zu unterdrücken, bzw. zu ignorieren. Brachte ich meine Wahrnehmungen zum Ausdruck, war ich komisch und schwierig und besiegelte mein Anders-sein in einer Gesellschaft, die all die Dinge, die für mich Herausforderungen darstellten, als normal ansah. Also sprach ich nie wieder darüber, sondern versuchte mich, so gut es ging zu arrangieren. Augen zu und durch. Stell dich nicht so an, Petra.

Jahrzehntelang bemühte ich mich, in einer Welt deren unbändige Geräuschkulisse mir die Sprache verschlug nicht allzu sehr aus der Spur zu laufen. Als Jungfrau mit einer ausgeprägten mentalen Stärke ausgestattet, benutzte ich diese, um all die körperlichen und emotionalen Reaktionen auf ein Umfeld, das in starkem Kontrast zu meiner inneren Landschaft stand, zu kontrollieren. Das ging solange gut, bis zwei Dinge geschahen: ich wurde älter und bewusster. 

Das heisst auf Klardeutsch: emotionale Tiefschläge und Herausforderungen taten gute Arbeit und bedingten, dass der Kopf die psychischen und vor allem die körperlichen Reaktionen nicht mehr kontrollieren konnte. Mit 24 konnte ich noch mit Willenskraft mein Nervensystem im Zaum halten, zwanzig Jahre später brachte mich Ähnliches an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Letztere Erfahrung durfte ich mehrere Male geniessen, und ich muss sagen, der spirituelle Nährwert war immens. Im vollkommen bewusste Erkennen, dass nichts mehr bleibt als die pure Hingabe … wenn die Seele einen Infarkt erleidet und in tiefer Verzweiflung gen Himmel schreit, öffnet sich etwas: das Herz.

Und mit der Öffnung des Herzens wird es weicher im Gefühlsleben und wahrhaftiges Mitgefühl hält Einzug. Plötzlich erfährt das Bewusstsein ein ganz neues Verständnis für das Leid der gesamten Menschheit und der Erde, und damit geschieht was? Man wird noch sensibler! 



In meiner Wahrnehmung wächst die Sensibilität allmählich im Gleichklang mit der Erweiterung des Bewusstseins. Je bewusster wir werden, desto sensibler werden wir für alle Elemente und Aspekte des Lebens und vieles, was uns zuvor stimmig erschien, scheint jetzt Reibung in uns zu verursachen. Im Detail auf all die vielen Facetten einzugehen, die sich an dieser Stelle plötzlich auftun und in uns aktiv werden, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, doch es dürfte wohl jedem klar sein, was dies bedeutet: War man zuvor schon hochsensibel, dann wird das Leben in dieser Welt jetzt nahezu unerträglich.



Diesen Punkt hatte ich im Jahr 2000 erreicht, und ich wollte, ich konnte sagen, dass es mir damals bewusst war oder zumindest an irgendeinem Punkt in den mehr als zwanzig Jahren seither klar wurde, doch … das wäre gelogen.


Nicht erkannte Hochsensibilität führt zu Kompensationsverhalten

So richtig, richtig … ja, riiichtig bewusst wurde es mir erst vor einigen Wochen beim Anschauen eines Videos von Frau Dr. Wlodarek. Bis dahin war ich noch immer öfter als nicht damit beschäftigt, mir alles schön zu reden und mich anzupassen, um einigermassen existieren zu können. Jetzt weiß ich, dass weder das eine noch das andere wirklich fruchtet, und vor einigen Wochen konnte ich zum ersten Mal meine Wut zulassen und sie auch wirklich füüühlen, als ich an einem wundervollen frühen Sonntag Morgen die Terrasse verliess, die Tür hinter mir schloss und meine Tasse Kaffee mit meinen dicken Bose Kopfhörern auf den Ohren "genoss" weil meine Vermieter genau über mir schon um 8.30 Uhr bei offenen Fenstern laute Kirchenmusik anhörten. 

Die Kirchenmusik, die trampelnden Enkelkinder, die alles dürfen, die Einlagen von Flöten- und Akkordeon, das Klavierspielen, die Chorproben über mir und die Familienfeiern genau vor meinem Fenster bis nachts um 2 … all diese Dinge hatte ich bis dato mit einer Haltung bedacht, die mir jetzt total schizophren erscheint. Ich schwappte zwischen zwei Reaktionen hin und her: Einmal Unmut und Verzweiflung, und einmal redete ich es mir schön, indem ich mich darüber freute, wie aktiv die alten Leute noch sind und wie toll es ist, eine so große Familie zu haben, die gerne zusammenkommt und feiert. Jetzt sehe ich, dass - obwohl letzteres natürlich stimmt und ich diese Ansicht auch nicht geändert habe - ich sie trotz allem zum Ausdruck brachte, um mich selbst zu beruhigen. Um mein eines, aufgewühltes Nervensystem ruhig zu stellen.

Erst mit der klaren Erkenntnis, dass das eine das andere nicht ausschliesst und das, alles was wirklich zählt ist, was es mit mir macht (!) kann ich mit Abstand erkennen, welche Maßnahmen ich über die vielen Jahre hinweg ergriffen hatte, um den durch meine Hochsensibilität entstandenen Stress erträglich zu machen. Da sind das Schlafen mit Ohrenstöpsel, das Tragen von Kopfhörern und eine ausgeprägte Abneigung gegen öffentliche Verkehrsmittel noch das geringste …

Je sensibler ich werde, desto mehr wächst die Herausforderung, das alltäglich Leben zu navigieren. Eine Vielzahl länger andauernder Telefonate über den Tag hinweg zu führen, strengt mich mehr an, als zwei Stunden die Kammer zu halten. Ich kann absolut nicht multitasken. Am Telefon zu sprechen und dabei eine TelegramNachricht zu tippen ist undenkbar - dabei bekommt mein Gehirn Brechreiz. Im Auto Musik zu hören, während ein Mitfahrer spricht und ich mich auf das Gespräch konzentrieren soll ist schier unmöglich. An einem Sonntag, an dem ich Galopprennen betreue über die Pläne für die Woche zu sprechen ist schwierig, denn im Gespräch aufmerksam zu sein, während ich ein Auge auf dem live stream habe ist sowieso schon eine Reizüberflutung und beide Bereiche sind zwei komplett verschiedene Energiefelder, die ich nur mit Mühe gleichzeitig betreten kann. Überhaupt hat meine Sensibilität was Energiefelder angeht enorm zugenommen. Menschen, mit denen ich früher ständig um mich herum hatte, kann ich heute nur noch für kurze Zeit ertragen. Das macht nicht den Mensch schlecht, sondern sagt einfach nur aus, dass sich bei mir etwas verändert hat.


Hochsensible brauchen Ordnung und Sauberkeit



 

Eine Reizüberflutung ist auch ein unaufgeräumter Schreibtisch am Montag morgen, wenn ich in die Woche starte. Früher dachte ich, ich hätte einen an der Klatsche mit dieser Marotte und fühlte mich schuldig, weil ich dachte, es sei mein Unbewusstes, das mich vom arbeiten abhalten wolle … und im Grunde sei ich ja faul. 

Heute weiß ich, der Hochsensible braucht freie und klare Räume, um kreativ sein zu können. Ein überfüllter Wohnbereich, wo man vor lauter Dekoration und Nippes nirgendwo ein Glas abstellen kann, verursacht Stress. Ordnung beruhigt hingegen die Nerven. 

Hochsensible brauchen länger, um zu regenerieren und dazu benötigen sie die Möglichkeit des kompletten Rückzugs. Alles abschalten. Digital Detox ist sozusagen überlebenswichtig.

Wer hochsensibel ist, nimmt alles um sich herum intensiver wahr, und zwar mit allen Sinnen (oft gleichzeitig). Reize fliessen ungefiltert ins System und verursachen oft Stress, dem der Hochsensible auf unterschiedlichste Weise begegnet. Suchtverhalten, Essstörungen, AutoAggression, emotionales Entladen, Vermeidungsverhalten, Entfremdung, Einsamkeit … und vieles mehr. Ist der Hochsensible oft Situationen ausgesetzt, wo er die Reizüberflutung nicht kontrollieren kann und sich hilflos oder gar ohnmächtig und ausgeliefert fühlt, kann das ernsthafte Folgen für seine psychische und körperliche Gesundheit haben. Ich glaube wirklich, dass Hochsensibilität der wahrhaftige Grund für viele vermeintlichen "Neurosen" oder "Störungen", die sich nicht selten schon in frühester Kindheit formen sein könnte. Nur weil die Schulmedizin keine andere Erklärung für diese Verhaltensweisen gefunden hat, heißt das nicht, dass sie mit ihrer Diagnostik richtig liegt. Letztlich besagt diese sowieso nur eins: Du bist anders als die Norm. Und da stellt sich immer die berechtigte Frage, welcher Maßstab diese Norm bestimmt.

An das Ende dieses Artikels hänge ich zwei Videos an, die vieles von dem verdeutlichen, was ich hier sage. Doch bevor es so weit ist, ist es mir wichtig ein positives Fazit zu ziehen.

Ich selbst habe seit ich tiefer in dieses Thema eingetaucht bin, vieles in meinem Leben überdacht. Das neue Wissen um das, was ich bin, hat mir geholfen, mich selbst deutlicher zu sehen und mir dadurch auch mit mehr Mitgefühl zu begegnen. Viel zu lange habe ich mich schlecht gefühlt darüber, weil ich "anders bin" und heute kann ich dieses "anders sein" verstehen, liebevoll annehmen und meine Schuldgefühle für vieles ablegen.

Am gravierendsten für mich war wohl die Erkenntnis, dass das fast drei Jahre währende Burnout das Ergebnis von fast vierzig Jahren Stress aufgrund von nicht gewürdigter Hochsensibilität war. Eine Art Seeleninfarkt als Folge von nicht erkannter Reizüberflutung, die letztlich zum systemischen Kollaps führte, als sie mit emotionalen Stressfaktoren, wie Verlust und Trauer zusammenkamen.


Bist Du vielleicht hochsensibel?

Falls etwas von dem, was ich hier schreibe, mit dir in Resonanz geht, lade ich dich ein, dein Leben unter diesen Gesichtspunkten mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht kommst Du dann zu einem ähnlichen Schluss wie ich und Du realisierst, dass Du gar nicht so komisch und kompliziert bist, sondern hochsensibel! Wenn dir die Kollegen im Büro heute anders erscheinen und Du sie kaum noch ertragen kannst, dann vielleicht nicht, weil ihr unterschiedliche Meinungen zu politischen Themen habt, sondern weil deine hochsensiblen Qualitäten immer ausgeprägter werden, oder Du sie immer weniger unterdrücken kannst. Vielleicht kannst Du plötzlich deinen Mann nicht mehr riechen, und das nicht, weil er seit neuestem wieder Fleisch isst, sondern weil dein Geruchsinn mit zunehmender Hochsensibilität feiner wird. Denn ich glaube, dass dies die natürliche Entwicklung ist, der wir uns in den kommenden Jahren ausgesetzt stellen dürfen. Falls Du also in diesem Artikel etwas von deiner eigenen Wahrheit findest, dann bist Du für die Neue Zeit auch schon bestens gerüstet.

Ich halte an meiner Wahrnehmung und Überzeugung fest, dass Hochsensibilität für den Menschen der Neuen Zeit die Norm sein wird und vermute auch, dass die Großzahl Hochsensibler eigentlich Starseeds sind, die in dieser Phase auf der Planetengeschichte den Aufstieg nach vorne treiben sollen. Indem unsere DNA ein Upgrade erfährt und unsere Zellen höher schwingen werden auch unsere Nerven "feiner" und somit sensibler. Unsere Antennen werden poliert indem unsere Sinneswahrnehmungen schärfer und klarer werden - sensibler eben! Vieles von dem, was wir jetzt noch als "normal" empfinden, wird uns auf der höheren Schwingungsebene unerträglich erscheinen und entsprechend eliminiert werden. Dabei fühle ich mich erinnert, an dem Film "Der grüne Planet" … wer sich selbst als hochsensibel empfindet und ihn noch nicht gesehen hat, wird seine Freude haben damit.


Hochsensibilität ist eine Gabe

Zum Abschluss noch eine Erinnerung: Hochsensibilität ist eine Gabe. Ein Geschenk Gottes sozusagen. Sie macht uns feinfühliger und lässt uns Menschen, Energien und Situationen mit größerer Klarheit wahrnehmen. Oberstes Gebot ist es, uns nicht mit anderen zu vergleichen und das "anders sein" als etwas Positives anzunehmen, es zu ehren und unser Leben danach auszurichten, statt uns anpassen zu wollen. Uns Lebensumstände schaffen, die es erlauben, der Hochsensibilität nicht nur Tribut zu zollen und Reize und Stress zu minimieren, wird uns stärken und uns erlauben, diese Gabe für das Wohl des Ganzen einzusetzen. Wie ein kreatives Talent, das gelebt werden möchte, will die Hochsensibilität gewürdigt werden und ihren verdienten Platz in unserem Dasein erhalten - auf der Prioritätsliste ganz oben, gleich nach der Selbstliebe. Sie gehört zu uns, wie die Haut, die unseren Körper umspannt, und sie ist hier, um eine Aufgabe zu erfüllen. Wir dürfen nicht nur lernen, sie zu akzeptieren, sie zu leben, sondern auch sie als etwas Kostbares zu schützen.

Was ist dein Talent, das dir durch deine Hochsensibilität gegeben ist?